Die Geburt von Jhoulanita Villa Lobos


Die Szene, in der Marias Kind Jhoulanita zur Welt kommt, ist ganz besonders schön geworden und ich möchte sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Die teilnehmenden Charaktere gehören allesamt zum CHR-Urgestein.

Ohne sich nochmals umzusehen, stürzt Hel aus dem Haus und läuft die Gassen entlang, die zu Marias Wohnung führen. Das Pochen in seinem Kopf verstärkt sich, aber er achtet nicht weiter darauf. Endlich bei dem hohen Gebäude angelangt, keucht Hel die Stufen hoch. "Pest und Hölle! Was liebe ich einstöckige Gebäude", japst er auf dem letzten Treppenabsatz, doch dann steht er an Marias Türe. Heftig hämmert er an die Türe.

"Macht doch schon auf, ihr Schnecken!" knurrt er immer noch keuchend. Als die Türe geöffnet wird, drängt er den Posten dahinter ziemlich unsanft zurück. "Wo ist sie?" ruft er schon im Vorzimmer.

Marias Diener Jamis reibt sich indigniert die Hand, gegen die Hel ihm die Tür geballert hat. "Die Dame liegt in ihrem Bett. Dieses befindet sich in ihrem Schlafzimmer" sagt er in einem beleidigten nasalen Tonfall. "Wenn ihr mir bitte folgen.."

"HIERHER!!!" schallt's quer durch die Wohnung aus Maria's Schlafzimmer. Als Hel ins Zimmer stürzt, stutzt er für eine Augenblick.... Alexija und Maria sitzen auf dem Bett, mit den Rücken an die Wand gelehnt. Beide schneeweiß (naja.. bei Alexija ist's eher ein ungesunder Grauton) im Gesicht, Schweiß auf der Stirn und mit (schmerz?) verzerrtem Ausdruck.
Lediglich die größere Leibensmitte und die Tatsache, daß Alexija Marias Hand tätschelt, macht Hel sicher wer hier die Gebärende ist und wer nicht.

Neben dem Bett liegen bereits Tücher und Wasserbottiche, und Maria liegt schweißnaß und blaß in den Laken. "Hel... wie schön, daß du kommst. Tagamoga ist weg... ich brauche dich. Jetzt vertrau ich dir... " Marias dunkle Augen sehen Hel aufmerksam an.

Hel stellt seinen alten Lederbeutel ab und tritt zu Maria. Im Vorbeigehen nimmt er ein Tuch mit dem er Maria den Schweiß wegtupft. Er lächelt Maria an: "Es bleibt dir auch gar nichts anderes über, wenn du dich nicht irgendwelchen Baranugabadern ausliefern willst. Aber jetzt sei still, ich muß dich untersuchen."

Marias Antwort bleibt ihr im Halse stecken und sie sieht ihn weiter unverwandt an. "Letztes Mal hab ich dir die Beine aufgeschlitzt..." murmelt sie "und jetzt liege ich hier. Wie sich die Zeiten ändern" bringt sie nach einer Weile hervor.

Zuerst fühlt er ihr aufmerksam den Puls, dann schiebt er die Laken beiseite und hebt Marias Nachthemd. "Jetzt kannst du mir wenigstens keinen Tritt verpassen, wenn ich dich betaste."

Maria grinst nur leicht, als er das sagt, und schließt dann die Augen.

Dann beugt Hel sich zu ihr und legt sein Ohr auf Marias Bauch. Eine Weile verharrt er so. "Sehr gut! Das Herz deines Kindes schlägt regelmäßig und stark." Vorsichtig und mit kaum vermuteter Sanftheit tastet er Marias Bauch ab. "Alles in Ordnung, Maria. Das Kind liegt gut, es wird eine leichte Geburt."
Er setzt sich zu ihr aufs Bett. "Eines ist sehr wichtig, du mußt atmen, auch wenn die Preßwehen kommen und du glaubst, es geht nicht. Sie her, ich zeige dir wie es geht. Flach atmen, aber schnell."
Er macht es ihr vor. "So jetzt du. Los atmen! Zwei, drei, vier!" Hel lächelt sie an und tupft ihr wieder den Schweiß von der Stirne.

Maria pustet und stöhnt abwechselnd und versucht Luft zu holen, aber die Schmerzen nehmen ihr ab und an den Atem. Nach einer Weile reißt sie sich aber am Riemen und bekommt es einigermaßen hin, Hels Anweisungen zu folgen.

"Na, für den Anfang geht es. Ich werde dir ein mildes schmerzstillendes Mittel geben, wenn die Wehen beginnen. Nicht, daß du keine Schmerzen spüren wirst, aber es wird dich entspannen. Desto lockerer du bist, desto schneller geht es." Hel plaudert drauf los, während er ein paar Tropfen eines Trankes in ein Wasserglas fallen läßt. Dann ordnet er seine Arzneien und öffnet die Fenster. Er ruft nach dem Diener und verlangt heißes Wasser und eine Flasche des stärksten Rums, der im Hause ist.

Als der Diener Hel empört anblickt, grinst ihn Hel an. "Ich kann nur volltrunken arbeiten. Also beeilt euch, sonst kriege ich nicht mehr den erforderlichen Rausch." In Jamis Gesicht ist deutlich das "in was für Zeiten leben wir eigentlich, sowas hätte es früher nicht gegeben" zu lesen, aber er fügt sich und holt etwas von dem achorianischen Rum, den Maria in ihrer Speisekammer aufbewahrt. (nur zum Kochen natürlich :-)

Als der Diener mit dem heißen Wasser und dem Rum kommt, hat Hel sein Wundbesteck schon ausgepackt. Er gießt den Großteil des Rums in eine Schale und legt das Besteck in die Flüssigkeit, auch eine gebogene Nadel und starken Seidenfaden. Als Maria aufstöhnt ist er sofort bei ihr. Sofort bemerkt er die Nässe zwischen ihren Beinen.
"Fruchtwasser ist abgegangen. Jetzt ist es bald soweit. Komm trink das!" Er reicht ihr den Becher und bleibt neben ihr, erzählt ihr irgendwelche Geschichten, tupft ihr den Schweiß von der Stirne und läßt sie nicht aus den Augen. Dann beginnen die Wehen.

"Ich rieche Rum! GIB MIR RUM!" beginnt Maria zu schreien.

(einige Stunden später)

Es ist späterer Nachmittag, als Jhiataras Kutsche vor die Wohnung Marias vorfährt. Eilfertig hilft ein Diener der hohen Dame heraus. Während Jhiatara in die Eingangshalle des Sarandon-Wohnblocks einschwebt, trippelt ihr Diener mit einem prachtvollen Blumenstrauß hinterher. "Die Geburt müßte bald stattfinden und ich will es mir nicht nehmen lassen, ihr alles Gute zu wünschen", sagt Jhiatara, während sie die Stufen hinansteigt. "Sehr wohl", kommt die belanglose Antwort des Dieners, der sichtlich Mühe hat, die Stufen vor lauter Blumen zu erkennen. "Ich hoffe, es geht alles gut. Ich weiß ja nicht, wie das bei den Menschen ist, aber Chirà fangen kurz vor der Niederkunft immer furchtbar an zu haaren."

"Sehr wohl" *schnauf*

"Wenn das Badehaus schon fertig wäre, würde ich Ihr ja anbieten, dort im Wasser zu gebären, wie es die Sragon halten, aber ich fürchte, weitere drei, vier Monate kann sie nicht warten." "Sehr wohl" *ächz* "Ich meine, interessieren würde mich das schon, also bei der Geburt dabeisein. Maria hat bestimmt schon ein Strampelkettenhöschen anfertigen lassen. Achja, er erinnere mich daran, über ein Geschenk zur Niederkunft nachzudenken."

"Sehr wohl" *stöhn*

Schließlich ist die Gruppe im obersten Stockwerk des Hauses angelangt. Mit hochrotem Kopf und das Gesicht voller Blütenstaub zieht sich der Diener die letzten Stufen hinauf.
"Wo bleibt er denn! Nun klopfe er schon!" Mühsam und umständlich versucht der Diener eine Hand freizubekommen und klopft an die Türe Marias. "Ich hoffe, wir kommen nicht ungelegen."

"Sehr wo.. wo.. wotschi!!" *nies*

Bereits als der Nieser ertönt, öffnet sich die Tür und Jamis schaut heraus. Als er die Ratsvorsitzende erkennet, weiten sich seine Augen. "Oh, verehrte Jhiatara Jascara Chranias! Ich, ähm, Frau Villa Lobos liegt gerade in den Wehen, ich ..." Ein Schrei ertönt aus dem Schlafzimmer und macht alle weiteren Erklärungen überflüssig.

"Bitte, tretet ein, tretet ein! Ich werde die Blumen ins Wasser stellen", meint Jamis eilfertig und führt die hohe Dame in die Wohnung. Die Geräusche machen es unschwer zu erkennen, wo Maria sich befindet.

Als sich die Schlafzimmertüre öffnet, faucht Hel ohne sich umzudrehen: "Hinaus!"
Maria liegt mit gespreizten Beinen, das Becken durch ein Kissen gestützt in ihrem Bett. Schweiss rinnt ihr über das schmerzverzerrte Gesicht und wenn die Wehen sie zusammenkrampfen, kommt ein Schrei über ihre Lippen.

Jhiatara hält kurz in ihrem Schritt inne, öffnet bereits den Mund, um etwas zu entgegnen. Jedoch besinnt sie sich eines besseren und verharrt im Hintergrund.

"Atme Maria!, Ja, gut so, atme und jetzt pressen!"
Hel wischt ihr den Schweiss weg und redet ihr mit sanfter Stimme zu. "So jetzt noch einmal! Pressen! Pressen!"
Wieder entringt sich ein Schrei Marias Kehle.

Selten beobachtet man bei Chirà ein Minenspiel, doch in diesem Augenblick fühlt sich die Chirà selbst an die beiden Male erinnert, da sie so dalag. Ohne ein Wort zu sagen, verkrampfen sich bei jedem Schrei die Gesichtszüge und ihr Schwanz beginnt nervös zu schlagen. Unverwandt führt sie einen Schritt Richtung Lager aus, überlegt kurz, ob sie zu Maria gehen soll, bleibt dann jedoch respektvoll in drei Vat Entfernung des Lagers stehen.

"Ich sehe es schon. Noch einmal, pressen, Maria, pressen!"
Mit einem Male läßt der bohrende Schmerz nach.

"Bei ihren silbernen Klauen! Es ist da. Du hast es geschafft, Maria!"
An seinen Beinchen hält Hel das Kind und gibt ihm einen leichten Klaps auf den Hintern. Dann kann Maria ein protestierendes feines Plärren hören. Schon legt ihr Hel das noch ungebadete Kind zwischen die Brüste.
"Es ist eine Tochter, Maria."

Maria bekommt nicht mit, daß Hel die Nabelschnur durchtrennt und abbindet. Lächelnd wischt er ihr den Schweiß fort. "So jetzt gib mir deine Tochter, ich muß sie baden und du bewegst dich nicht. Verstanden?"

Während Hel das Kind badet, tritt Jhiatara endlich an das Lager und geht neben dem Kopfende in die Hocke. "Hey, wie geht's?", fragt die sonst so distanzierte Chirà und streicht in einer ungewohnt vertrauten Geste Maria eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht.

Kaum wird das Kind ins Wasser getaucht, plärrt es wieder los. Schnell und doch umsichtig badet Hel das Kind und wickelt es in ein sauberes Stück Leinen.
"Hier Maria." Er legt ihr ihre Tochter in die Arme und jetzt erst wischt er sich den Schweiß von der Stirn.

Mit erschöpftem, aber glücklichem Lächeln sieht Maria das kleine Kind in ihrem Arm an und streichelt es vorsichtig. "Du kleines Miststück, du hast mir ganz schön weh getan... darüber reden wir noch" murmelt sie dem Neugeborenen zu, bevor sie es küßt.

"Foltern einer Stadtkommandantin. Das bedeutet 2 Jahre Al-Ghandy-Trakt schätze ich", lächelt die Ratsvorsitzende.

Den unbeobachteten Augenblick nutzt Hel um sich den Rest des Rums mit einem schnellen Schluck einzuverleiben. Die lange Nacht und die Konzentration der letzten Stunden sind nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Er ist heilfroh, daß die Geburt so problemlos verlief. Als er das glückliche Lächeln Marias sieht, verharrt er einen Augenblick. Dann dreht er sich aprupt um, und säubert umständlich und lange seine Hände. Erst dann tritt er wieder an ihr Bett.
"Verzeiht, werte Jhiatara, aber ich muß Maria noch einmal untersuchen." Sanft drückt er Maria wieder zurück, als sie sich aufsetzen will.
"Du bleibst schön liegen."
Mit warmen Wasser und Tüchern säubert er Maria vorsichtig, dann untersucht er sie nochmals gründlich.
"Der Göttin sei dank! Deine Prinzessin hat dich weder eingerissen noch sonst verletzt."
Er sitzt neben ihr auf dem Bett und streicht ihr mit einer sanften Bewegung eine Locke aus der Stirn. "Die nächsten drei Tage verbringst du im Bett und zwar ausschließlich im Bett. Dann kannst du wieder aufstehen, aber schone dich. Kein Training in den nächsten 14 Tagen und auch sonst keine Kraftakte. Jeden Tag mindestens einen halben Liter Rotwein und vor allem kräftige Nahrung. Baden darfst du erst morgen. Ich bleibe noch eine Weile, um sicher zu gehen, daß du keine Blutungen bekommst."

Maria faßt Hels Hand. "Ich danke dir, mein Freund." Sie sieht ihm dankbar in die Augen.

"Schon gut, Maria.": meint Hel fast verlegen, doch in seinen Augen leuchtet es freudig auf und ein Lächeln liegt auf seinen Lippen

Dann wendet sie sich wieder ihrem Kind zu und lächelt glücklich. "Es ist ein süßes Mädchen. Ich werde sie Jhoulanita nennen, weil sie ein Kind der Liebe ist."

Offensichtlich allen inneren Widerständen zum Trotz (die Vermittlerin ist noch immer aschfahl im Gesicht) schiebt sich Alexija näher und als sie das Neugeborene sieht zaubert es das typische JÖÖ-LIIIIEEB-Strahlen in Ihr Gesicht.
"ho! bela bebo... und was für ein schöner Name für ein wunderschönes Mädchen. Ich freu mich, das es un.. äh.. dir und der Kleinen gut geht" ganz hingerissen betrachtet sie das Baby.
Ein kleines Grinsen stiehlt sich in Marias Gesicht, als sie versteht, was Alexija eigentlich sagen wollte. :-)

"Jhoulanita. Wirklich ein schöner Name." Die große Chirà hockt immer noch dem dem Bett (was wegen ihrer Körpergröße nahezu unvermeidlich ist) und blickt zu der Neugeborenen. "Du bist jetzt eine waschechte Estichanerin", lächelt sie Jhoulanita an. "Willkommen in unserer Stadt." Jhiatara beugt sich näher an das Kind heran und flüstert. "Wähle Jhiatara."
Dann richtet sie sich schnell breit grinsend wieder auf.

"Werte Jhiatara... würdest du mir als Taufpatin zur Verfügung stehen? Das wäre eine große Freude und Ehre für mich..." wendet sich Maria wieder an die Chira.

Ein freudiges Lächeln erscheint auf dem Antlitz der Chirà. "Danke, Maria, sehr gerne", nickt sie und ein tiefer Seufzer des Glücks entringt sich ihrer Brust in diesem so emotionalen Augenblick. *trief*

(beim Hostinos - will sie etwa solange im Amt bleiben???) Jhiatara fährt herum... aller Anwesenden schauen höchst unschuldig durch die Gegend - Alexija gar pfeift ein nettes, unschuldiges Kinderlied. Kein Hinweis darauf, wer da laut gedacht hat. *bg*
Mit einem undeutbaren Lächeln wendet sich Hel ab und beschäftigt sich mit dem Füllen der Gläser.

Grimmig blickt die Ratsvorsitzende in die Runde. "Bis dahin wird es keine Wahlen mehr geben..." murmelt sie böse funkelnd in sich hinein und vor ihrem Inneren Auge sieht sie sich in ihrem Büro tanzen, eine aufblasbares Modell der Röhre in ihren Händen drehend, wie sie sie tanzend in die Luft wirft und dabei lacht und singt...

In der Zwischenzeit hat Hel die Gläser mit dem Rum gefüllt und reicht das erste Maria, dann deutet er eine Verbeugung an und reicht lächelnd Jhiatara ein Glas. "Es ist nur Rum, werte Jhiatara, doch ich hoffe ihr werdet uns die Ehre erweisen, auf Marias Prinzessin mit uns anzustoßen." Schließlich ist Alexija an der Reihe und das letzte Glas nimmt sich Hel selbst. "Darf ich euch bitten, werte Jhiatara, einen Toast auf Jhoulanita auszubringen?"

Maria erhebt ihr Glas und blickt müde aber gespannt auf Jhiatara.

Jhiatara beschnuppert mit leicht zitternden Schnurrhaaren mißtrauisch das ihr gereichte Glas. Es ist bekannt, dass sie normalerweise keinen Alkohol trinkt, schon gar nicht solch starken. Schließlich jedoch erhebt sie das Glas. "Auf Jhoulanita und Maria, auf dass die Tochter die Schönheit und das Temperament ihrer Mutter erben möge."

"Auf Jhoulanita und Maria!" wiederholt Hel, bevor er in einem Zug das Glas leert.

"Je via sano, Joulanita!" prostet auch Alexija der neuen Chrestonim-Bürgerin zu.

Dann leert Jhiatara das Glas mit einem Zug. Noch bevor sie es wieder abgesetzt hat, erstarrt der erst noch so lebhaft hin- und herschlagende Schwanz, die großen Augen werden noch größer und füllen sich fast Augenblicklich mit Tränen, als der Rum brennend die Kehle hinunterfährt. Wie wild schüttelt Jhiatara ihren Kopf, das Glas fliegt in hohem Boden davon, keuchend versucht sie mit heiserer Stimme etwas zu sagen, bringt jedoch keinen Ton heraus und kann sich gerade noch vor dem Beginn eines ordinär lauten Niesanfalls vom Bett Marias abwenden und sich auf einen nahen Stuhl im Nachbarraum retten. Die nächsten zwei Minuten sind aus dieser Richtung nur noch heftige Nieser zu hören.

Mit einem völlig verblüfften Gesichtsausdruck sieht Hel erst zu Maria, dann zu Alexija. Er riecht prüfend an seinem Rumglas und hebt in einer fragenden Geste die Schultern. Dann sagt er leise zu Maria:
"Also so schlecht ist dein Men Achor Rum auch wieder nicht."

Alexija blickt Hel ernst an: "Ich glaub du hast neue Kundscha..."

Ein Kicheranfall läßt Maria sich in ihrem Bett zusammenkrümmen. Immer wieder versucht sie etwas zu sagen und verschluckt sich schließlich, so daß sie in den Hustenanfall einfällt.

"... Mariaaa? Nach einem Glas RUM??? Hel, das ist ernster - ich kümmere mich um Jhiatara. Irgendwo muß ja noch der Kübel mit kaltem Wasser herumstehen..."

Eilig ruckt Jhiataras Hand in die Höhe. "NEIN !!!!! ... äh.. Nein danke..." keucht sie mit heiserer Stimme. "Es geht schon wieder... *hicks*... Ich vertrage keinen Alkohol, zumindest nicht so... scharfen." Leicht schwankend erhebt sie sich wieder. Sie reibt sich die Tränen aus den Augen. "Aber... es geht schon wieder, danke." Allein schon der Gedanke an einen Kübel mit kaltem Wasser wirkt bei Chirà schon manchmal Wunder.

Mit einem breiten Grinsen stellt Hel das Glas fort.
"Kaltwasserkuren haben mitunter einen durchschlagenden Erfolg, Alexija. Aber was Maria betrifft, wäre es wirklich angebracht, ein wenig zu ruhen." Er klopft Maria sanft auf den Rücken.
"Du solltetst jetzt wirklich ein wenig ausruhen, Maria. Ich glaube zwar nicht, das es notwendig sein wird, aber ich bleibe noch ein wenig."

Alexija lacht auf: "Stimmen also die Gerüchte - die werte Badehausbauherrin ist leicht Wasserscheu!" Mit noch immer einen breiten Grinser wendet sie sich wieder Maria zu - die den Rumkicherhustanfall auch schon überstanden hat: "Soda, meine Schöne - ich glaube es wird Zeit dir und deiner Tochter etwas Ruhe zu gönnen. Laß es dir ein paar Tage gutgehen und mach schön alles was dir Onkel Hel aufträgt. Ich gehe derweil in die Stadt und bereite sie darauf vor, nun zwei Villa Lobos beherbergen zu .. äh.. dürfen ;-)"

>Mit einem Kuß auf die Wange verabschiedet sich die Vermittlerin, zwinkert Hel und Jhiatara zu und verläßt leise den Stall, wovor sich schon die drei Könige eingefunden haben.... ooc: falscher film? *grübel*

"Yorom strecke mich nieder, sollte ich jemals gerne in kaltem Wasser baden!"
Schließlich verabschiedt sich auch Jhiatara herzlich von Maria und treibt ihren Diener (der natürlich vorher die Blumen in sicherer Entfernung zum Neugeborenen abgelegt hat) zur Türe hinaus. "Wegen der Strukturreform der Wache und der Schaffung einer gesonderten Armee komme ich in einigen Wochen mal wieder vorbei. Zunächst wirst Du glaube ich Deine eigene Schlacht auszutragen haben, Maria."
In Gedanken an einen Haufen gestrichen vollgeschissene Windeln verläßt Jhiatara grinsend die Wohnung Marias.

 


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